Historie

Arzneimittelherstellung mit Geschichte

Im Jahre 1878 legte ein weltbekannter Zauberkünstler, Alexander Heimbürger aus Münster, den Grundstein für das heutige pharmazeutische Unternehmen Lomapharm.

Der experimentierfreudige und weltreisende Heimbürger brachte 1878 das Wund- und Abführmittel „H. Bürgers Digestiv-Salz" auf den Markt. In alten Unterlagen findet man die Kundennamen verschiedener Fürstenhäuser im In- und Ausland, darunter der deutsche, russische und chinesische Kaiserhof.

Anfang der 50er Jahre verkaufte Rudolf Lohmann die pharmazeutische Großhandlung, die den alten Firmennamen Heimbürger beibehielt, und firmierte das Unternehmen in "Lomapharm Rudolf Lohmann GmbH KG" um.

Die Entwicklung und Herstellung von Pharmazeutika und Medizinprodukten im Lohnauftrag ist heute klarer Tätigkeitsschwerpunkt der Lomapharm. Zu den Kunden des Traditionsunternehmens zählen nationale und internationale pharmazeutische Unternehmen und Vertriebsgesellschaften.

In der jüngeren Vergangenheit wurden erhebliche Investitionen in der Produktionsstätte vorgenommen. Gerade 2012 wurde ein weiterer Meilenstein gesetzt und eine Produktionseinheit für die sterile/aseptische Herstellung von Augentropfen und Nasensprays in Betrieb genommen.

Nachdem Lomapharm 2013 von der Emmerthaler Lohmann-Gruppe an das in München ansässige Private Equity Unternehmen (DUBAG) verkauft wurde, konnte der Umsatz von 16,3 Mio Euro in 2013 auf mehr als 24 Mio Euro in 2018 gesteigert werden und ebenso wuchs im gleichen Zeitraum die Zahl der Mitarbeiter von 115 auf mehr als 170 an.

Zeitgleich mit dem 140 jährigem Jubiläum, wurde Lomapharm® im Oktober 2018 von dem japanischen Daicel Konzern übernommen. Mit dem Kauf von Lomapharm steigt Daicel in das Geschäft mit Arzneimittelformulierungen ein und wird das Geschäft mit Hilfsstoffen weiter ausbauen.